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Tiefgaragenbeleuchtung

Die Tiefgaragenbeleuchtung ist in Deutschland in der sogenannten Garagenverordnung (GarVO) geregelt. Diese unterscheidet sich innerhalb der einzelnen Bundesländer, ist in Bezug auf die Beleuchtungsvorschriften jedoch ähnlich.

 

Inhaltsverzeichnis

1 Hintergrund
2 Geeignete Leuchtmittel

 

 

Hintergrund


Die Garagenverordnungen der einzelnen Bundesländer unterscheiden sich bezüglich den Beleuchtungsvorschriften nur minimal. Als Beispiel wird im Folgenden die Garagenverordnung der Gewerbeaufsicht Baden-Württembergs erläutert.

Darin heißt es, dass in allen Mittel- und Großgaragen mit einer Fläche von über 100 m² eine Beleuchtungsstärke von 20 Lux vorhanden sein muss. Diese Grundbeleuchtung muss zudem gewährleisten, dass Rettungswege und Fahrgassen ausreichend beleuchtet werden.

Für Großgaragen mit einer Fläche von über 1.000m² werden weitergehende Anforderungen an die Tiefgaragenbeleuchtung gestellt: Rettungswege müssen auch während eines Stromausfalls mit einer Beleuchtungsstärke von mindestens 1 Lux für mindestens eine Stunde beleuchtet werden können. Alternativ können hierfür auch nachleuchtende Markierungen verwendet werden, die "leicht erkennbar zu den Ausgängen führen".

Ausgenommen von den gesetzlichen Anforderungen sind automatische Garagen. Bei diesen Garagen handelt es sich um vollständig automatisierte Garagen, "ohne Personen und Fahrverkehr".

Die lichttechnischen Anforderungen an die Tiefgaragenbeleuchtung sind in den Normen DIN EN 12464-1 und DIN EN 12464-2 geregelt.
 

Die Tiefgaragenbeleuchtung ist gesetzlich durch die Garagenverordnung geregelt (Foto: Dieter Poschmann / pixelio.de)

 

Geeignete Leuchtmittel


Für die Tiefgaragenbeleuchtung eignen sich speziell zwei Leuchtmitteltypen: Leuchtstofflampen und LED-Leuchtmittel.

Leuchtstofflampen haben den Nachteil, dass ihre Lebensdauer durch häufige Ein- und Ausschaltvorgänge stark abnimmt. Daher werden diese Leuchtmittel zu den Hauptverkehrszeiten häufig permanent eingeschaltet, was sich wiederum beim Energieverbrauch bemerkbar macht.

Eine geeignete Alternative zu Leuchtstofflampen sind LED-Leuchtmittel, die mittlerweile auch in Röhrenform erhältlich sind. Diese Leuchtmittel sind meistens "schaltfest". Das heißt, dass häufige Ein- und Ausschaltvorgänge von LED-Leuchtmitteln in der Regel keinen Einfluss auf die Lebensdauer dieser Leuchtmittel haben. Außerdem verfügen LED-Leuchtmittel über eine bessere Energieeffizienz.


Hier ein Beispiel zur Verdeutlichung
Die Tiefgaragenbeleuchtung in unserem Beispiel ist am Tag 18 Stunden eingeschaltet und das jeden Tag in der Woche. Hochgerechnet auf ein gesamtes Jahr leuchtet sie somit 6408 Stunden.

Die Garage verfügt über eine Beleuchtung bestehend aus 350 röhrenförmigen Leuchtmittel. Im direkten Vergleich treten Leuchtstofflampen mit 120 cm Länge und 50 Watt Leistung und 120 cm LED-Röhren mit vergleichbarer Helligkeit mit nur 24 Watt Leistung gegeneinander an.

Für das Beispiel wird mit einem Strompreis von 0,27€ pro kWh kalkuliert.


  Leuchtstofflampen LED-Röhren
Verbrauch / Jahr 114.975 kWh 55.188 kWh
Kosten / Jahr 31043,25 € 14900,76 €
Energieeinsparung ----------------- 59787 kWh (52%)
Kosteneinsparung ----------------- 16142,49€ (52%)


Berücksichtigen Sie bei der Wahl der Leuchtmittel, dass auch in einer Tiefgarage unterschiedliche Beleuchtungsaufgaben zu erfüllen sind: Parkplatzbeleuchtung, Beleuchtung der Ein- und Ausfahrt, Beleuchtung der Fußgängerbereiche, etc.
 

Auch die Ein-und Ausfahrt einer Tiefgarage muss ausreichend beleuchtet werden (Foto: Bernd Sterzl / pixelio.de)