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Lichtlexikon
- Abstrahlwinkel
- Dies ist der Bereich, der von der Leuchte beleuchtet wird. Der Abstrahlwinkel bezieht sich somit auf die Streuung des Lichts und wird vornehmlich durch den Reflektor bestimmt. Je größer der Abstrahlwinkel einer Leuchte ist, desto weniger dieser Leuchten benötigt man, um eine bestimmte Fläche auszuleuchten. Der Winkel einer GU10 Leuchte beträgt i..d.R. 25 bis 50 Grad, eine Halogenlampe kommt normalerweise auf 40 bis 45 Grad. Moderne LED Strahler weisen einen Abstrahlwinkel von 45, 60 Grad oder deutlich höhere Grade auf. Für ein Raumlicht eignet sich eine Leuchte mit einem Abstrahlwinkel von gut 120°. Für Wegbereiche empfiehlt sich ein Winkel von 90°, während Sie zur Beleuchtung Ihres Arbeitsplatzes eine Leuchte mit einem Abstrahlwinkel von 60° verwenden sollten. Spots oder Strahler mit einem Abstrahlwinkel von etwa bis zu 30° ermöglichen eine gezielte Beleuchtung.
- Ampere
- Ampere bezieht sich auf die Stromstärke, wobei 0,2 A = 200 mA sind. Wenn anstelle der Spannung eine Zahl in mA auftaucht.
- Beleuchtungsstärke
- Der auf einer Fläche treffende Lichtstrom.
- Betriebsspannung
- Die Betriebsspannung wird in Volt gemessen. Sie gibt an, wie hoch die Spannung einer Leuchte sein muss, um sie betreiben zu können. Die meisten Leuchten haben eine Betriebsspannung von 230 Volt Wechselspannung (230~), also die übliche Netzspannung. Das Kurzzeichen für Gleichspannung ist das Gleichheitszeichen (z.B. 12V=).
- B15d
- Hierbei handelt es sich um ein Halogen-Leuchtmittel mit einem Bajonett-Sockel. Ein 15d-Sockel ist ein (im Vergleich zum einem B22d) kleiner Bajonett-Sockel. Ein Bajonett-Sockel wird zum Befestigen zunächst aufgesteckt und dann mit einer halbseitigen Drehung fixiert.
- CDM
- Keramische Halogen-Metalldampflampe, die im Vergleich zur älteren Quarztechnologie (HQI) eine höhere Lebensdauer besitzt und sich durch eine hohe Farbstabilität auszeichnet. Ein weiterer Vorteil der neueren Keramikbrenner ist die höhere Lichtausbeute von bis zu 100 lm/W (Lumen pro Watt), gegenüber etwa 80 lm/W bei Quarzbrennern. Etabliert haben sich zum Betrieb elektronische Vorschaltgeräte, da sie eine bessere Lichtausbeute und den Betrieb an unterschiedlichen Versorgungsspannungen ermöglichen.
- CE
- Hierbei handelt es sich um kein unabhängiges, anerkanntes Prüfzeichen, sondern liegt in der Verantwortung des jeweiligen Herstellers.
- Dimmer
- Dimmer regeln die Helligkeit von Leuchten. Es gibt zwei verschiedene Arten, Leuchten zu dimmen. Die erste Form ist die der sog. Phasenanschnittsteuerung, die bei Glüh- und Hochvoltlampen (230V) sowie bei konventionellen Transformatoren eingesetzt wird. Bei elektronischen Transformatoren in Niedervolt-Halogensystemen wird ausschließlich die sog. Phasenabschnittsteuerung verwendet.
- Diffusor
- Eine Leuchte, die einen Diffusor besitzt, erzeugt ein diffuses, also zerstreutes (schwebendes) Licht. Auf diese Weise schaffen Sie sich eine besonders angenehme Atmosphäre voller Harmonie.
- Durchverdrahtung
- Es ist möglich, mehrere Leuchten in Reihe zu schalten.
- Easytec II Stromschienensysteme
- Bei unseren Easytec II Stromschienensystemen kommt es nicht nur auf die gewünschte Länge des Systems an, sondern auch auf das Gesicht der Leuchten. Eine 200 cm lange Schiene (im Shop erhältlich) benötigt je nach Schwere und Leuchtenstückzahl zwei bis drei Deckenabhängungen. In Kurven müssen Sie für eine ausreichende Stabilität jeweils davor und danach eine solche Abhängung verwenden. Bei der Auswahl Ihrer SLV-Qualitätsleuchten müssen Sie unbedingt auf die Kompatibilität der von Ihnen ausgewählten Leuchten achten.
- E27
- Hierbei handelt es sich um eine Leuchte mit einem Edisonsockel (Schraubsockel). Die Zahl hinter dem E steht für den Außendurchmesser des Gewindes. Der Sockel wird in einem Bereich bis 40 Watt verwendet.
- E14
- E14 ist ein Beispiel für einen sog. Edison-Sockel. Die Zahl hinter dem "E" steht für den Außen-Durchmesser des Gewindes.
- E40
- Schraubsockel mit 250 bis 4000 Watt. Gebräuchlich bei Halogen-Metalldampflampen. Die Zahl hinter dem E steht für den Außen-Durchmesser des Gewindes.
- Edelstahl 316
- Edelstahl 316 ist ein hochwertiger Edelstahl mit einer besonders hohen Korrosionsbeständigkeit.
- EMV
- Das Gerät ist vom Verband der Elektrotechnik (VDE), einem der größten wissenschaftlich-technischen Verbände Europas, auf elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) geprüft. Aufgrund der Nutzung elektrischer Geräte entstehen immer elektromagnetische Felder, welche andere elektrische Betriebsmittel beeinflussen. Gemäß der europäischen EMV-Richtlinie dürfen elektrische Geräte jedoch keine elektromagnetischen Felder. Ein andereres Zeichen des VDE ist das ENEC-Zeichen.
- ENEC
- Das ENEC-Zeichen stellt sicher, dass das Gerät den europäischen Normen entspricht, um die Qualität von Erzeugnissen zu sichern.
- ELT/ELD
- Energiesparleuchten. Sie leuchten fünf mal so effizient wie konventionelle Glühlampen. Sie weisen im Vergleich zu sämtlichen Leuchten die höchste Lebensdauer auf, zwischen 5 und 15 mal länger als gewöhnliche Glühlampen.
- EVG
- Elektronisches Vorschaltgerät. Als Vorschaltgerät wird die bei Leuchtstofflampen zur Strombegrenzung erforderliche Vorrichtung bezeichnet. Es kann als separates Bauelement in der Leuchte eingebaut sein, oder auch im Leuchtmittel integriert sein. Gegenüber einem KVG ist ein EVG energiesparender und sorgt für ökonomischeres Licht (Lichtausbeute).
- Einbauleuchten
- Einbauleuchten sind Leuchten, die in den Boden, die Decke oder in die Wand eingelassen werden. Bodenleuchten sind für gewöhnlich mindestens begehbar und erfüllen eine hohe Schutznorm.
- Einspeiser
- Einspeiser sind Geräte, die selbstständig Energie erzeugen und diese in ein System einspeisen.
- Endcaps
- Endkappen. Sie geben Ihrer Leuchte einen stimmungsreichen Abschluss.
- Entladungslampen
- Hierbei erfolgt eine elektrische Entladung, die durch den Einsatz gasförmiger, flüssiger oder fester Stoffe erzeugt wird. Diese Art der Lichterzeugung erfordert die Verwendung eines Vorschaltgeräts. Typische Beispiele für Entladungslampen sind Halogen-Metalldampflampen (HQI, HMI, HTI).
- Farbtemperatur
- Die Farbtemperatur wird in Kelvin (K) gemessen. Sie bestimmt, wie warm oder kalt ein Licht wirkt. Zum Vergleich hat eine Kerze bei einer Farbtemperatur von ca.1500°K ein sehr warmes, gelbes Licht. Leuchten dagegen liegen etwa zwischen 2700°K (warmweiß) und 4200°K (kaltweiß). Eine typische 40 Watt Glühbirne liegt im unteren Bereich dieser Skala, so dass ihr Licht warmweiß ist. Eine 200 Watt Glühbirne liegt im Vergleich dazu bei etwa 3000 Kelvin liegt. Eine Halogenglühbirne erreicht 3400 Kelvin. Moderne LEDs haben dank einer Farbtemperatur von 3200 Kelvin, mit der sie ein vergleichsweise warmes Licht produzieren, ihr altes Vorurteil eines zu kalten Lichts entkräftet.
- G24
- Das "G" steht dafür, dass es sich um einen Stiftsockel handelt. Fassung für einseitig gesockelte Kompaktleuchtstofflampen. Die Zahl hinter dem Buchstaben bezieht sich auf den Abstand zwischen den Stiften.
- GX24
- Das "G" steht dafür, dass es sich um einen Stiftsockel handelt. Fassung für einseitig gesockelte Kompaktleuchtstofflampen. Die Zahl hinter den Buchstaben bezieht sich auf den Abstand zwischen den Stiften.
- 2G11
- Das "G" steht dafür, dass es sich um einen Stiftsockel handelt. Fassung für einseitig gesockelte Kompaktleuchtstofflampen mit vier Stiften (2x2). Die Zahl hinter den Buchstaben bezieht sich auf den Abstand zwischen den Stiften.
- G24q1
- Hierbei handelt es sich um einen Stiftsockel ("G"), wobei sich die dahinter stehende Zahl auf den Abstand zwischen den vier ("q" wie quattro) Stiften bezieht. Leuchtmittel mit einer G24q1-Fassung haben einen geringeren Lichtstrom als etwa solche mit einem G24q2-Sockel.
- G24q2
- Hierbei handelt es sich um einen Stiftsockel ("G"), wobei sich die dahinter stehende Zahl auf den Abstand zwischen den vier ("q" wie quattro) Stiften bezieht. Leuchtmittel mit einer G24q2-Fassung haben einen höheren Lichtstrom als etwa solche mit einem G24q1-Sockel.
- G24q3
- Hierbei handelt es sich um einen Stiftsockel ("G"), wobei sich die dahinter stehende Zahl auf den Abstand zwischen den vier ("q" wie quattro) Stiften bezieht. Leuchtmittel mit einer G24q3-Fassung haben einen höheren Lichtstrom als etwa solche mit einem G24q2-Sockel.
- G24d1
- Hierbei handelt es sich um einen Stiftsockel ("G"), wobei sich die dahinter stehende Zahl auf den Abstand zwischen den zwei ("d" wie due) Stiften bezieht. Leuchtmittel mit einer G24q1-Fassung haben einen geringeren Lichtstrom als etwa solche mit einem G24q2-Sockel.
- G24d2
- Hierbei handelt es sich um einen Stiftsockel ("G"), wobei sich die dahinter stehende Zahl auf den Abstand zwischen den zwei ("d" wie due) Stiften bezieht. Leuchtmittel mit einer G24q2-Fassung haben einen höheren Lichtstrom als etwa solche mit einem G24q1-Sockel.
- G24d3
- Hierbei handelt es sich um einen Stiftsockel ("G"), wobei sich die dahinter stehende Zahl auf den Abstand zwischen den zwei ("d" wie due) Stiften bezieht. Leuchtmittel mit einer G24q3-Fassung haben einen höheren Lichtstrom als etwa solche mit einem G24q2-Sockel.
- GS
- Geprüfte Sicherheit
- GX5,3
- Das "G" steht dafür, dass es sich um einen Stiftsockel handelt. Sockel für Niedervoltreflektor-Halogenlampen mit einem Durchmesser von 50 mm. Der Abstand zwischen den Stiften beträgt 5,3 mm.
- GU4
- Das "G" steht dafür, dass es sich um einen Stiftsockel handelt. Sockel für Niedervoltreflektorlampen mit einem Durchmesser von 35 mm. Der Abstand zwischen den Stiften beträgt 4 mm.
- GY6,35
- Das "G" steht dafür, dass es sich um einen Stiftsockel handelt. Sockel für Halogen-Niedervoltstiftsockellampen mit einem Durchmesser von 12 mm. Der Abstand zwischen den Stiften beträgt 6,35 mm.
- G9
- Das "G" steht dafür, dass es sich um einen Stiftsockel handelt, in diesem Fall für Hochvoltsockellampen. Der Abstand zwischen den Stiften beträgt 9 mm.
- G8,5
- Das "G" steht dafür, dass es sich um einen Stiftsockel handelt. Leuchtmittel mit einem G8,5-Sockel haben eine Leistung von 20 bis 70 Watt. Gebräuchlich bei Halogen-Metalldampflampen. Die Zahl bezieht sich auf den Abstand zwischen den Stiften.
- G12
- Das "G" steht dafür, dass es sich um einen Stiftsockel handelt. Keramiksockel mit 20 bis 150 Watt. Gebräuchlich bei Halogen-Metalldampflampen. Die Zahl hinter dem Buchstaben bezieht sich auf den Anstand zwischen den Stiften.
- Gleichrichter
- Wandelt eine Wechselspannung in eine Gleichspannung um.
- Gleichspannung
- Eine elektrische Spannung, die ihre Polarität nicht wechselt. Gleichspannung ist nicht das Gleiche wie Gleichstrom, obwohl sie ihn als Voraussetzung hat.
- GU10 und ES111
- Leuchten, die einen GU10 Hochvoltreflektorsockel erfordern, benötigen je nach Leistungsaufnahme in Watt unterschiedliche Leuchtmittel. Für Leuchten mit 35 bis 50 Watt sind es i.d.R. GU10 Leuchtmittel, bei höheren Watt-Zahlen zwischen 50 und 75 werden ES111 verwendet. Allerdings benötigt etwa die Big Theo Wall ES111 Britespot, die einen GX 10 Sockel hat, ein ES111 Leuchtmittel, nur 35 Watt. Eine weitere Besonderheit liegt darin, dass ES111 Leuchtmittel einen größeren Reflektor haben als GU10 Leuchtmittel und somit oftmals nicht in eine GU10 Fassung passen. Allerdings finden Sie in den Details zu den jeweiligen Leuchten die Hinweise, die Sie zur Wahl eines geeigneten Leuchtmittels benötigen.
- GU10
- ist eine Sockelbezeichnung für Hochvoltreflektorlampen. GU10 Leuchtmittel haben i.d.R. zwischen 35 und 50 Watt. Das "G" besagt, dass es sich hierbei um einen Stiftsockel handelt.
- GU5,3
- Dieser Sockel wird bei Halogen-Reflektorleuchten im Niedervoltbereich eingesetzt, wobei das U besagt, dass die Lampe eine mechanische Halterung besitzt. Das "G" besagt, dass es sich hierbei um einen Stiftsockel handelt.
- Halogenleuchten
- Halogenleuchten sind Glühlampen, deren Lebensdauer aufgrund einer Zugabe der Halogene Brom oder Iod verdoppelt wird.
- Hochvolt
- Hochvolt ist bei Leuchten immer 230 Volt.
- Halogen-Glühlampen
- Im Wesentlichen gibt es drei verschiedene Arten: einseitig gesockelte Glaskolben mit einem Stiftfuß), zweiseitig gesockelte (länglicher Glaskolben mit jeweils einem Klemmsockel am linken und am rechten Ende) und PAR-Leuchtmittel (Reflektorlampe, bei der je nach Reflektor unterschiedliche Abstrahlwinkel erreicht werden).
- IP55
- Bei einer Leuchte, die dieser Schutznorm zugeordnet wird, kann Staub eindringen, ohne dass die Funktionalität oder Sicherheit dadurch eingeschränkt wird. Die zweite Ziffer besagt hier, dass die Leuchte gegen Strahlwasser (etwa durch einen Gartenschlauch) geschützt ist.
- IP54
- Bei einer Leuchte, die dieser Schutznorm zugeordnet wird, kann Staub eindringen, ohne dass die Funktionalität oder Sicherheit dadurch eingeschränkt wird. Die zweite Ziffer besagt hier, dass die Leuchte gegen Spritzwasser (etwa durch einen Gartenschlauch) geschützt ist.
- IP21
- Bei einer Leuchte, die dieser Schutznorm zugeordnet wird, ist Schutz gegen Fremdkörper mit einem Durchmesser von 12,5mm und größer gegeben. Die zweite Ziffer besagt, dass die Leuchte gegen Tropfwasser geschützt ist.
- IP23
- Bei einer Leuchte, die dieser Schutznorm zugeordnet wird, ist Schutz gegen Fremdkörper mit einem Durchmesser von 12,5mm und größer gegeben. Die zweite Ziffer besagt, dass die Leuchte gegen Sprühwasser geschützt ist.
- IP44
- Bei einer Leuchte, die dieser Schutznorm zugeordnet wird, ist Schutz gegen Fremdkörper mit einem Durchmesser von 1mm und größer gegeben. Die zweite Ziffer besagt, dass die Leuchte gegen Spritzwasser geschützt ist.
- IP43
- Bei einer Leuchte, die dieser Schutznorm zugeordnet wird, ist Schutz gegen Fremdkörper mit einem Durchmesser von 1mm und größer gegeben. Die zweite Ziffer besagt, dass die Leuchte gegen Sprühwasser geschützt ist.
- IP56
- Bei einer Leuchte, die dieser Schutznorm zugeordnet wird, kann Staub eindringen, ohne dass die Funktionalität oder Sicherheit dadurch eingeschränkt wird. Die zweite Ziffer besagt hier, dass die Leuchte gegen starkes Strahlwasser geschützt ist.
- IP65
- Bei einer Leuchte, die dieser Schutznorm zugeordnet wird, darf kein Staub bis zu einem Unterdruck von 20mbar ins Gehäuse eindringen. Die zweite Ziffer besagt hier, dass die Leuchte gegen Strahlwasser geschützt ist.
- IP66
- Bei einer Leuchte, die dieser Schutznorm zugeordnet wird, darf kein Staub bis zu einem Unterdruck von 20mbar ins Gehäuse eindringen. Die zweite Ziffer besagt hier, dass die Leuchte gegen starkes Strahlwasser geschützt ist.
- IP67
- Bei einer Leuchte, die dieser Schutznorm zugeordnet wird, darf kein Staub bis zu einem Unterdruck von 20mbar ins Gehäuse eindringen. Die zweite Ziffer besagt hier, dass die Leuchte gegen vorübergehendes Untertauchen in Wasser geschützt ist.
- IP68
- Bei einer Leuchte, die dieser Schutznorm zugeordnet wird, darf kein Staub bis zu einem Unterdruck von 20mbar ins Gehäuse eindringen. Die zweite Ziffer besagt hier, dass die Leuchte gegen dauerhaftes Untertauchen in Wasser geschützt ist.
- Joule
- Joule ist ein Maß für Energie. Leider haben wir kein besseres Beispiel als das folgende gefunden: Bei einer Airsoft-Waffe, die für Kinder ab dem Alter von 14 Jahren erhältlich ist, entsteht eine Geschossenergie von unter 0,5 Joule. Vielleicht hilft Ihnen diese Angabe, um sich eine Schlagkraft von etwa 20 Joule vorstellen zu können.
- KVG
- Konventionelles Vorschaltgerät. Als Vorschaltgerät wird die bei Leuchtstofflampen zur Strombegrenzung erforderliche Vorrichtung bezeichnet. Es kann als separates Bauelement in der Leuchte eingebaut sein, oder auch im Leuchtmittel integriert sein.
- Kardanisch schwenkbar
- Die Leuchte ist frei, in alle Richtungen schwenkbar.
- Kompaktleuchtstofflampe
- Kompaktleuchtstofflampen sind besonders kleine Leuchtstofflampen und werden häufig als Energiesparlampen bezeichnet.
- Konverter
- Ein Konverter wandelt entweder Wechselstrom in Gleichstrom oder Gleichstrom in Wechselstrom um. Es gibt auch Konverter, sog. Umrichter, die sowohl in die eine als auch in die andere Spannung konvertieren können.
- KEMA
- Hierbei handelt es sich um ein niederländisches Prüfzeichen, welches die Güte elektrotechnischer Materialien ausweist.
- Klemmsockel
- Klemmsockel haben stets zwei Sockel. Sie werden oftmals im Zusammenhang mit Leuchten eingesetzt, die einen Halogenstab benötigen.
- Lampe
- Der Fachmann redet von Leuchten und Leuchtmitteln. Mit einer Lampe ist letzteres gemeint, auch wenn dieser Begriff in aller Regel nur im Zusammenhang eines komplexeren Ausdrucks verwendet wird (etwa bei Energiesparlampe).
- LED
- Eine LED ist eine Leuchtdiode, wobei LED für Light Emitting Diode steht. Ein Vorteil dieser Dioden besteht darin, dass sie im Vergleich zu herkömmlichen Glühbirnen zehn mal weniger verbrauchen, um dabei eine vergleichbare Helligkeit zu erzeugen. Weitere Vorzüge liegen darin, dass LEDs keine UV-Strahlen abgeben und deutlich langlebiger als Glühbirnen sind. Weiterhin ist es möglich, mit diesen Leuchtdioden alle RGB-Farben zu produzieren. Mit LED-Leuchten können Sie langfristig eine Menge sparen.
- Leuchtstofflampe
- Leuchtstoffröhren oder -lampen (nicht zu verwechseln mit Neonröhren) sind besonders preisgünstige Lampen mit einer hohen Lebensdauer. Leuchtstofflampen sparen zudem gegenüber Glühlampen 75 bis 80% Energie ein.
- Lichtverteilungskurve
- Die Lichtverteilung einer Leuchte kann mithilfe einer sog. Lichtverteilungskurve dargestellt werden. Sie enthält wesentliche Informationen darüber, ob die Leuchte bspw. ein stark gebündeltes Licht abgibt, inwieweit ihre Strahlungsintensität je nach Strahlungsrichtung variiert oder ob die Leuchte eine gewünschte breite Ausstrahlung produziert.
- Lampensockel
- Man unterscheidet, abgesehen von den bekannten Schraubsockeln, zwischen Stift-, Klemm- und Kabelsockeln. Die meisten Sockel sind entweder Stift- oder Klemmsockel.
- Linienlampe
- Röhrenglühlampe
- MR16
- MR16 haben einen G(U)5,3 Sockel und eine Leistung von 10-50W. Sie werden unterschieden in Direktspiegel- und Kaltlichtspiegel-Lampen. Der Unterschied besteht darin, dass bei ersterer die Hitzeentwicklung nach vorne geht, während es bei der zweiten Leuchte nahe des Sockels sehr heiß werden kann. Dies ist deshalb von Bedeutung, weil die Lampe ein KVG/EVG (Konventionelles oder Elektronisches Vorschaltgerät) haben könnte, das durch eine zu starke Hitzeentwicklung Schaden nimmt.
- Mischlichtlampe
- Eine Mischlichtlampe ist eine Kombination aus Glüh- und Gasentladungslampe, deren Glühdraht zur Begrenzung des Widerstands, der bei der Gasentladung auftritt, verwendet wird. Aus diesem Grunde ist ein Betrieb mit Vorschaltgerät nicht notwendig.
- Microlynx
- Energiespar-Leuchtmittel
- Netzteil
- Ein Netzteil ist ein eigenständiges Gerät oder eine Baugruppe zur Versorgung mit elektrischer Energie für Geräte oder Baugruppen, die andere Spannungen und Ströme benötigen, als vom Stromnetz bereitgestellt wird. Ausgangsspannung und maximaler Ausgangsstrom können fest eingestellt oder variabel sein. Meist enthält es einen Transformator, der die Wechselstrom-Eingangsspannung auf den oder die erforderlichen Ausgangswerte umsetzt. Wird am Ausgang Gleichspannung benötigt, enthält das Netzteil, das dann ein Gleichspannungsnetzteil ist, zusätzlich einen Gleichrichter.
- Niedervolt
- Leuchten, die im Niedervolt-Bereich arbeiten (etwa bei 12 Volt), benötigen immer einen Transformator.
- Normal entflammbare Flächen
- Um eine Vorstellung von der Bedeutung zu haben, sei an dieser Stelle ein Beispiel gegeben: So gilt Holz mit einer Dicke von mehr als zwei Millimetern als normal entflammbar.
- PAR-Leuchtmittel
- PAR-Leuchtmittel (Parabolic Aluminized Reflector) sind Reflektorlampen, die häufig als Halogenlampen im Hochvoltbereich eingesetzt werden.
- Phasenanschnittsteuerung
- Die Phasenanschnittsteuerung wird bei Glüh- und Hochvoltlampen (230V) sowie bei konventionellen Transformatoren eingesetzt.
- Phasenabschnittsteuerung
- Die Phasenabschnittsteuerung wird seltener verwendet als die Phasenanschnittsteuerung und kann ausschließlich in Verbindung mit elektronischen Transformatoren verwendet werden.
- QRB 111
- Hierbei handelt es sich um ein Niedervolt-Leuchtmittel mit einem Durchmesser von 11,1 cm.
- Reflektor
- Mit einem Reflektor kann das Licht gebündelt und in eine bestimmte Richtung gelenkt werden.
- R80
- Hierbei handelt es sich um eine Reflektorlampe, die einen Kolben mit 80 mm Durchmesser hat.
- R7s
- Diese Fassung wird bei zweiseitig gesockelten Halogenleuchten eingesetzt. Es handelt sich folglich um einen Klemmsockel.
- RX7s
- Hierbei handelt es sich um einen Stiftsockel.
- Rosette
- Die Rosette ist die "Abdeckung" am Fuße Ihrer Lampe.
- Schutzklasse 1
- Alle elektrisch leitfähigen Gehäuseteile des Betriebsmittels sind mit dem Schutzleitersystem der festen Elektroinstallation verbunden. Bewegliche Geräte der Schutzklasse I haben eine Steckverbindung mit Schutzleiterkontakt, zum Beispiel einen Schutzkontaktstecker ("Schukostecker"). Die Schutzleiterverbindung ist so ausgeführt, dass sie beim Einstecken des Steckers als erste hergestellt wird und bei einem Schadensfall als letzte getrennt wird. Die Einführung der Anschlussleitung in das Gerät muss mechanisch zugentlastet sein. Wenn im Fehlerfall ein stromführender Leiter das mit dem Schutzleiter verbundene Gehäuse berührt, entsteht in der Regel ein Körperschluss, so dass die Sicherung auslöst und den Stromkreis spannungsfrei schaltet.
- Schutzklasse 2
- Betriebsmittel mit Schutzklasse II haben eine verstärkte oder doppelte Isolierung und haben keinen Anschluss an den Schutzleiter. Diese Schutzmaßnahme wird auch Schutzisolierung genannt. Selbst wenn sie elektrisch leitende Oberflächen haben, so sind sie durch eine verstärkte Isolierung vor Kontakt mit spannungsführenden Teilen geschützt. Bewegliche Geräte der Schutzklasse II haben keinen Schutzkontaktstecker; es gibt Steckerausführungen, die einem Schukostecker ähnlich sehen, jedoch keinen Schutzkontakt besitzen, sogenannte Konturenstecker.
- Schutzklasse 3
- Betriebsmittel der Schutzklasse III arbeiten mit Schutzkleinspannung (SELV) und benötigen daher keinen expliziten Schutz. Leuchten zum Betreiben mit Schutzkleinspannung (SELV), d. h. mit Spannungen unter 50 V Wechselspannung oder 120 V Gleichspannung, die ein Sicherheitstransformator nach DIN VDE 0570-2-6 (EN61558-2-6 Quelle VDE-Verlag) erzeugt oder die aus Batterien bzw. Akkumulatoren entnommen werden.
- Semco geprüft
- Hierbei handelt es sich um ein Prüfzeichen aus Schweden. Die dortigen Normen weichen zwar von den in Deutschland gültigen Richtlinien ab. Dennoch sind Geräte, die das SEMCO-Prüfzeichen erhalten, in jedem Fall auf elektrische Sicherheit geprüft worden. (Positiver formulieren)
- LED-Einsatz
- Mit LED-Einsätzen können bestimmte Leuchten (etwa die Nautic Square) als LED-Leuchten betrieben werden. Bei einem zuvor vorhandenen Schwenkbereich geht dieser jedoch verloren.
- Stiftsockel
- Sie erkennt man an dem vorangestellten G (z.B. bei dem Sockel GU10). Die meisten Stiftlampen haben zwei Stifte, deren Abstand zueinander jedoch, je nach Ausführung, unterschiedlich sein kann.
- Superflux LED
- Eine Superflux LED hat im Vergleich zu einer herkömmlichen LED einen besonders großen Abstrahlwinkel. Dabei weist sie eine hohe Lichtstärke auf.
- SV8,5-8
- Soffittenlampe (zylinderförmig). Gleicht von der Funktionsweise der Glühbirne. Mittlerweile werden anstelle eines Glühdrahts auch LEDs verwendet.
- S14d
- Sockel für Linienlampe
- TC
- Kompaktleuchtstofflampe (Tubular Compact). Zuverlässiges Leuchtmittel mit guter Farbwiedergabe, das eine geringe Lichtleistung aufweist. TC-D und TC-S benötigen ein KVE, TC-DEL und TC-TEL ein EVG Eine Kompaktleuchtstofflampe ist kleiner als eine gewöhnliche Leuchtstofflampe, da gebogen, mehrfach oder anders gestaltet.
- Tranformator
- Ein Transformator (Trafo) wird eingesetzt, um die Netzspannung von 230 Volt Wechselspannung in eine kleinere Wechselspannung umzuwandeln. Man unterscheidet zwischen konventionellen, magnetischen (K-Trafos) und elektronischen Trafos (E-Trafos). Der Hauptunterschied liegt für den Anwender sicherlich in ihrer Größe. Elektronische Trafos sind bedeutend kleiner und leichter. Abgesehen davon können elektronische Trafos flexibler (z.B. 10 und 70 VA) eingesetzt werden. Zur Auswahl eines geeigneten Trafos sind in jedem Fall zwei Angaben von Bedeutung: Erstens sollte die Leuchte ebenso wie der Trafo mit der gleichen Spannung in Volt betrieben werden. Als Faustregel gilt zweitens die sog 80%-Regel: Möchten Sie bspw. eine Lampe mit 100 Watt und einen konventionellen Trafo betreiben, ist es optimal, einen Trafo zu verwenden, der etwa 80 VA (= Watt) hat. Bei elektronischen Trafos gilt, dass auf eine Mindestauslastung geachtet werden muss. Achten Sie bitte auch auf die Größe des benötigten Trafos. So kann es, insbesondere bei Deckenleuchten, sein, dass Sie, aus Platzgründen, einen eher kleinen, und damit vermutlich elektronischen Trafo benötigen. Manchmal finden Sie auch den Hinweis "Nur mit konventionellem Trafo zu betreiben", der unbedingt zu befolgen ist.
- T5
- Standardisierter Röhrendurchmesser von Leuchtstofflampen. Die Zahl nach dem Buchstaben "T" steht dabei für Achtel Zoll (engl. inch). Eine T5-Röhre hat beispielsweise einen Durchmesser von 5/8 Zoll, was etwa 16 mm entspricht.
- UV-Schutz
- Da Halogen-Leuchtmittel UV-Strahlen produzieren, die auch für den Menschen gefährlich sein können, sollte ein Halogen-Leuchtmittel ausschließlich in Verbindung einer Leuchte mit Schutzglas verwenden - es sei denn, dass das Leuchtmittel selber bereits mit einem UV-Schutz ausgestattet ist.
- UV-Beständigkeit
- Hiermit wird angegeben, ob die Oberfläche durch UV-Strahlen angegriffen werden kann. Damit ist etwa ausgeschlossen, dass es selbst zu leichten Farbveränderungen an der Oberfläche des Produktes kommt.
- VA
- Voltampere, ist ein anderer Name für Watt
- VDE
- Verband der Elektrotechnik
- Vorschaltgerät
- Als Vorschaltgerät wird die bei Leuchtstofflampen zur Strombegrenzung erforderliche Vorrichtung bezeichnet. Es kann als separates Bauelement in der Leuchte eingebaut sein, oder auch im Leuchtmittel integriert sein. In diesem Fall kann das Leuchtmittel direkt am Stromnetz betrieben werden. Ob ein Vorschaltgerät notwendig ist, ist bei der jeweiligen Leuchte angegeben. EVG sind kleiner und leichter, haben geringere Verluste als KVG und die Lampe erreicht an ihnen einen höheren Wirkungsgrad. Es gibt mit den VVG jedoch eine Weiterentwicklung der KVG, bei denen die Verlustleistung geringer ausfällt.
- Wandler
- Spannungswandler (kurz: Wandler) wandeln eine elektrische Spannung in eine andere um. Dies kann ein Transformator sein, der eine Spannung in einer kleinere umwandelt. Jeder Transformator ist also ein Spannungswandler, aber nicht jeder Spannungswandler ein Transformator. Unter Einsatz eines geeigneten Dimmers können Wandler zur Regelung der Helligkeit von Lampen verwendet werden.
- Wechselspannung
- Eine elektrische Spannung (etwa bei der Netzspannung), die zwischen positiver und negativer Polarität wechselt. Wechselspannung ist nicht das gleiche wie Wechselstrom.
- 2G11
- Hierbei handelt es sich um einen Stiftsockel. Die "2" weist darauf hin, das 4 Stifte (2x2) hat, die in einem Abstand von 11 mm zueinander stehend (deshalb die "11").