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Gartenbeleuchtung

Eine durchdachte Gartenbeleuchtung kann Ihren Garten bei Nacht einerseits hervorragend in Szene setzen und andererseits den Schutz vor ungebetenen Gästen erhöhen. In diesem Artikel werden sowohl Tipps für die Grund- und Akzentbeleuchtung Ihres Gartens beschrieben, als auch Lichtempfehlungen für eine erhöhte Sicherheit zusammengetragen.

 

Inhaltsverzeichnis

1 Wie nutzen Sie Ihren Garten?
2 Grundbeleuchtung
3 Akzentbeleuchtung
4 Welche Leuchtmittel eignen sich besonders?
5 Weitere Tipps und Hinweise  

 

 

 

Wie nutzen Sie Ihren Garten?


Die Gartenbeleuchtung ist stark von der Größe und der übrigen Gestaltung Ihres Gartens abhängig.


Schutzarten für den Garten
Die im Garten verwendeten Leuchten sind unterschiedlichen äußeren Einflüssen ausgesetzt, weshalb sie mit einer ausreichenden Schutzart ausgewiesen sein sollten. Für die verschiedenen Bereiche des Gartens spricht der Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik, kurz VDE, jeweils unterschiedliche Empfehlungen aus: in überdachten Bereichen können Leuchten mit der Schutzart IP23 eingesetzt werden. Sie sind allerdings nur gegen fallendes Sprühwasser und nicht gegen stärkeren Regen geschützt.

Für nicht überdachte Bereiche sollten Sie daher Leuchten mit der Schutzart IP44 einsetzen. Selbst diese Schutzart reicht jedoch noch nicht aus, um Bodenstrahlern einen geeigneten Schutz vor Wassereinflüssen zu bieten. Diese Strahler sollten daher mindestens mit der Schutzart IP65 ausgewiesen sein.
 

Das Lichtkonzept für Ihren Garten ist stark von der Nutzung abhängig (Foto: Rainer Sturm / pixelio.de)

 

Grundbeleuchtung


Eine Grundbeleuchtung ist in der Regel nicht für den vollständigen Garten erforderlich. Beschränken Sie sich für die Grundbeleuchtung Ihres Gartens vor allem auf die Beleuchtung der Fußwege und Eingänge zum Haus. Für die Beleuchtung der Wege sind Pollerleuchten wie geschaffen. Ihr Design ist häufig rustikal gehalten, weshalb sie ideal mit Pflanzen und Blumen harmonieren. Es sind auch Pollerleuchten mit einem Korpus aus Stein, wie Granit, erhältlich.


Grundbeleuchtung zur Sicherheit
Behalten Sie im Hinterkopf, dass eine großzügige Grundbeleuchtung Ihres Gartens potenzielle Einbrecher abschrecken kann. Um die Sicherheit zu erhöhen, empfiehlt sich die Beleuchtung ihres Grundstücks in der Nacht. Hierfür eignen sich bspw. Spots und Strahler, die in Kombination mit Bewegungsmeldern geschaltet werden. Weil die Terrasse eines Hauses von Einbrechern häufig aufgesucht wird, sollte insbesondere an diesem Ort für eine helle Grundbeleuchtung gesorgt werden.
 

 

Akzentbeleuchtung


Um sich zu entscheiden, woraus die Akzentbeleuchtung Ihres Gartens bestehen soll, muss im ersten Schritt die Frage beantwortet werden, welche Objekte akzentuiert werden sollen. So kann bspw. die Beleuchtung eines Baums mit Hilfe eines Bodenstrahlers beeindruckende Lichtakzente setzen. Zusätzlich können die Hauswände oder das Dach mit Hilfe von Up-und Downlights akzentuiert werden. Diese Leuchten strahlen in einem angenehmen indirekten Licht und sind häufig in unterschiedlichen Farbtönen erhältlich. Auf diese Weise können Sie die Farbe der Beleuchtung optimal auf die Ihrer Hauswand abstimmen.

Ein besonderer Clou für die Gartenbeleuchtung sind Solarleuchten: diese laden sich durch die Sonnenstrahlen automatisch auf, ein eingebauter Lichtsensor sorgt dafür, dass sich diese Leuchten einschalten, sobald es dunkel wird. Ein weiterer Vorteil von Solarleuchten: ihr Standort kann sehr leicht verändert werden.

Tipp: Achten Sie darauf, dass die Solarzellen nach Süden zeigen.
 

Werden häufig mit Standleuchten für den Außenbereich akzentuiert: Gartenwege (Foto: Uli Carthäuser / pixelio.de)

 

Welche Leuchtmittel eignen sich besonders?


Für die Gartenbeleuchtung eignen sich verschiedene Leuchtmitteltypen. Weil die Leuchten jedoch im Gegensatz zu Leuchten im Innenraum nicht nur dann eingeschaltet werden, wenn sie benötigt werden, sollten Sie sich für sparsame Leuchtmittel entscheiden. Hierzu gehören beispielsweise Kompaktleuchtstofflampen und LED-Leuchtmittel.

Achten Sie bei Leuchtmitteln mit erhöhter Wärmeentwicklung, wie bspw. Halogenlampen, darauf, dass diese nicht zu nah an Pflanzen stehen, da es sonst zu Blattschäden kommen kann. LED-Leuchtmittel haben eine vergleichsweise niedrige Wärmeentwicklung und sind daher in diesen Fällen besonders gut geeignet.

Ein wichtiger Hinweis: Zur Kompatibilität von Kompaktleuchtstofflampen und Bewegungsmeldern lesen Sie bitte den entsprechenden Abschnitt weiter unten im Text.


Die Wahl der Lichtfarbe
Die Lichtfarbe des Leuchtmittels hängt von Ihrem persönlichen Geschmack ab. Sie haben die Wahl zwischen warmweißen, neutralweißen und tageslichtweißen Leuchtmitteln.

Die Lichtfarbe warmweiß ist typisch für Glüh- und Halogenlampen, kann aber auch von LED-Leuchtmitteln und Kompaktleuchtstofflampen ausgestrahlt werden. Warmweißes Licht sorgt für eine gemütliche Atmosphäre, weshalb es bevorzugt im Wohn- und Schlafzimmer eingesetzt wird.

Neutralweißes Licht wirkt jedoch "kälter", und strahlt in einem kalten Weiß mit leichtem Blauton. Diese Lichtfarbe sorgt für eine technische Atmosphäre, die vor allem in Büros und anderen Arbeitsbereichen erwünscht ist.

Tageslichtweißes Licht hingegen ähnelt dem natürlichen Tageslicht am stärksten.
 

 

Weitere Tipps und Hinweise


Leuchten mit Zeitschaltuhr oder Dämmerungsschalter kombinieren
Um die Beleuchtung Ihres Gartens zu automatisieren, können Sie Ihre Leuchten mit verschiedenen Zubehörteilen kombinieren. So ist bspw. der Einsatz einer Zeitschaltuhr äußerst praktisch: sie wird zwischen die Stromversorgung der Leuchte geschaltet. Anschließend wird einfach der Zeitraum eingestellt, in dem die Leuchte in Betrieb sein soll.

Wenn Sie Ihre Gartenleuchte an die Umgebungshelligkeit anpassen wollen, empfiehlt sich der Einsatz eines Dämmerungsschalters. Dieses Gerät verfügt über Sensoren, die die Helligkeit der Umgebung abtasten und ab einer gewünschten Helligkeit die angeschlossene Leuchte einschalten.

Während die Zeitschaltuhr zu Beginn einer neuen Jahreszeit oder bei Änderung des Wetters manuell neu eingestellt werden muss, reguliert sich der Dämmerungsschalter anhand der vorhandenen Lichtverhältnisse und des von Ihnen voreingestellten Wertes automatisch und eigenständig.


Bewegungsmelder & Kompaktleuchtstofflampen
Wenn Sie in Ihrem Garten Bewegungsmelder verwenden möchten, dann sollten Sie die entsprechenden Leuchten nicht mit Kompaktleuchtstofflampen kombinieren. Diese Leuchtmittel verfügen nämlich in der Regel über eine längere Einschaltzeit. Bei manchen Kompaktleuchtstofflampen kann es bis zu vier Minuten dauern, bis 90 Prozent der maximalen Helligkeit erreicht werden. Weil die volle Helligkeit in den meisten Fällen unmittelbar nach der Registrierung der Bewegung erwünscht ist, empfiehlt sich hier der Einsatz von anderen energiesparenden Leuchtmitteln, wie bspw. LEDs.