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Arbeitsplatzbeleuchtung

Die Beleuchtung des Arbeitsplatzes ist gesetzlich durch einen Katalog aus Normen (DIN EN 12464-1) geregelt. Abhängig von der verrichteten Arbeit können die Anforderungen an die Beleuchtung unterschiedlich ausfallen. Das Ziel einer durchdachten Arbeitsplatzbeleuchtung ist die Verbesserung der Produktivität, sowie die Vermeidung von Arbeitsunfällen.

 

Inhaltsverzeichnis

1 Hintergrund
2 Beleuchtung im Büro
3 Beleuchtung von Industriearbeitsplätzen
4 Beleuchtung von explosionsgefährdeten Arbeitsbereichen

 

 

Hintergrund


Eine Statistik der Berufsgenossenschaft belegt: Etwa 65% aller Arbeitsunfälle ereignen sich an Arbeitsplätzen, die mit unter 500 Lux beleuchtet wurden. Der Zusammenhang liegt also auf der Hand. Eine starke Beleuchtung des Arbeitsplatzes sorgt für eine erhöhte Sicherheit des Arbeitnehmers.

Aber auch die Produktivität kann, laut einem britischen Leitfaden für die Ausleuchtung des Arbeitsplatzes, um bis zu 60% erhöht werden, wenn die Beleuchtung optimal gestaltet ist. Zusätzlich wird die Fehlerquote während der Produktion gesenkt.

Forscher sind sich darüber einig, dass eine Beleuchtung mit natürlichem Licht, also Tageslicht den künstlichen Lichtquellen vorzuziehen ist. Wenn das Tageslicht an einem Arbeitsplatz nicht ausreicht, sollte auf eine Beleuchtung mit neutralweißen oder tageslichtweißen Lichtquellen zurückgegriffen werden.

Diese Farbtemperatur sorgt beim Menschen für eine erhöhte Serotonin-Produktion, die wiederum eine gesteigerte Aktivität und Konzentrationsfähigkeit bewirkt.

Unabhängig vom Arbeitsbereich und den dort ausgeübten Tätigkeiten, ist im Kontext der Arbeitsplatzbeleuchtung immer eine Notfallbeleuchtung vorgesehen. Sie soll garantieren, dass die Beschäftigten während eines Stromausfalls die Fluchtwege finden und nutzen können.
 

 

Beleuchtung im Büro


Die Beleuchtungsstärke im Büro sollte 500 Lux betragen. Zusätzlich sollten störende Blendungen und Reflexionen, bspw. am Bildschirm vermieden werden. Für die Lösung solcher Problematiken eignen sich bspw. Gardinen, Jalousien oder Lamellenvorhänge.
 

 

Beleuchtung von Industriearbeitsplätzen


In Werkstätten sollte die Beleuchtungsstärke mindestens 500 Lux betragen. Studien haben jedoch ergeben, dass eine Beleuchtungsstärke von 600 Lux für die Produktivität und Sicherheit am besten geeignet ist.

In Betrieben mit Werkbänken sollten die Leuchten so ausgerichtet sein, dass ihr Licht seitlich auf die Flächen der Werkbank trifft.  Auf diese Weise stehen sich die Beschäftigten nicht selbst im Licht und können sich freier bewegen.
 

 

Beleuchtung von explosionsgefährdeten Bereichen


Um explosionsgefährdete Arbeitsbereiche beleuchten zu können, müssen die verwendeten Leuchten über eine spezielle Zertifizierung verfügen. Diese sogenannten Ex-Leuchten verfügen zusätzlich noch immer über eine Schutzart. Nähere Informationen zu diesen Themen finden Sie in dem Artikel über Ex-Leuchten und dem Artikel über die Schutzart.